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Warum Margarinebecher nicht in die Mikrowelle dürfen

Person befüllt eine Glasschüssel in der Küche neben einer offenen Mikrowelle mit Lebensmittelbehältern.

Margarine- und Frischkäsebecher werden in vielen brasilianischen Haushalten weiterverwendet. Zum Erwärmen von Speisen in der Mikrowelle eignen sie sich jedoch nicht. Sie sind für die gekühlte Aufbewahrung konzipiert, nicht für das direkte Erhitzen von Lebensmitteln.

Warum darf ein Margarinebecher nicht in die Mikrowelle?

Ein Margarinebecher wird üblicherweise hergestellt, um das Produkt kalt oder gekühlt innerhalb eines begrenzten Temperaturbereichs aufzubewahren. In der Mikrowelle kann er sich verformen, weich werden und an Stabilität verlieren. Dadurch steigt das Risiko einer Verunreinigung der Speisen.

Polypropylen ist ein Kunststoffpolymer, das für verschiedene Verpackungen und Haushaltsgegenstände eingesetzt wird. Dennoch ist nicht jeder Kunststoffbehälter zum Erhitzen geeignet. Ob er sicher ist, hängt von der Zusammensetzung, der Materialstärke, dem vorgesehenen Verwendungszweck und der Kennzeichnung des Herstellers ab.

Achten Sie vor dem Erwärmen von Speisen auf diese Punkte:

  • Margarine: Der Becher dient als Verpackung und nicht zum Kochen.
  • Hitze: Ungeeigneter Kunststoff kann sich verformen und Rückstände abgeben.
  • Symbol: Verwenden Sie nur Behälter mit Mikrowellenkennzeichnung.
  • Glas: Geeignetes hitzebeständiges Glas ist zum Erwärmen von Mahlzeiten sicherer.
  • Behälterboden: Prüfen Sie vor jedem Erhitzen die vorhandenen Markierungen.

Was geschieht mit Kunststoff beim Erhitzen?

In der Mikrowelle wird zunächst das Lebensmittel warm und gibt die Wärme an den Behälter weiter. Ist der Kunststoff nicht für diese Temperatur ausgelegt, kann er sich verziehen, weich werden, Risse bekommen oder Bestandteile an die Speise abgeben – besonders bei Gerichten mit Fett und Soße.

Bei wiederverwendeten Bechern ist dies besonders bedenklich, da sie bereits gewaschen wurden, Reibung, Schnitten, gewaltsam aufgedrückten Deckeln und Fettkontakt ausgesetzt waren. Kratzer, Flecken und Verformungen machen solche Behälter noch ungeeigneter, um Mahlzeitenboxen oder Reste zu erwärmen.

Woran erkennt man, ob ein Behälter mikrowellengeeignet ist?

Drehen Sie den Behälter zunächst um und suchen Sie auf dem Boden nach einer Kennzeichnung für die Mikrowelle. Häufig zeigt sie kleine Wellen, ein Mikrowellengerät oder den Hinweis „mikrowellengeeignet“. Fehlt diese Angabe, sollten Sie darin keine Lebensmittel erhitzen.

Ohne Symbol nicht erhitzen

Die Kunststoffnummer allein reicht nicht aus

Auch wenn der Becher eine Recyclingkennzeichnung trägt, muss er ausdrücklich für die Verwendung in der Mikrowelle ausgewiesen sein.

Bei Unsicherheit füllen Sie die Speise in geeignetes Glas oder Geschirr um.

Die Zahl im Recyclingdreieck bezeichnet die Kunststoffart, ist aber keine Garantie für die Sicherheit beim Erhitzen. Ein Behälter mit der Nummer 5 kann beispielsweise aus Polypropylen bestehen. Trotzdem benötigt er eine eindeutige Angabe, dass er für die Mikrowelle im Haushalt geeignet ist.

Kontrollieren Sie vor der Nutzung Folgendes:

  • Mikrowellensymbol auf dem Boden oder der Verpackung.
  • Angabe zur maximal verträglichen Temperatur.
  • Keine Risse, Flecken, Schnitte oder Verformungen.
  • Einen mikrowellengeeigneten Deckel, falls dieser verwendet wird.
  • Herstellerhinweise dazu, ob mit oder ohne Deckel erhitzt werden darf.

Warum ist Glas zum Erwärmen von Speisen sicherer?

Für die Küche vorgesehenes Glas gibt keine Kunststoffverbindungen an Lebensmittel ab und hält dem Erwärmen von Mahlzeiten besser stand. Mikrowellengeeignete Auflaufformen, Behälter und Glasschalen sind sicherere Optionen für Reis, Bohnen, Fleisch, Gemüse und fertige Mahlzeitenboxen.

Auch Glas muss allerdings richtig verwendet werden. Vermeiden Sie Temperaturschocks, stellen Sie keinen kalten Behälter direkt in starke Hitze und prüfen Sie, ob das Gefäß als mikrowellengeeignet gekennzeichnet ist. Kunststoffdeckel sollten entfernt oder nur dann verwendet werden, wenn sie mit Hitze kompatibel sind.

Für ein sichereres Erwärmen:

  • Füllen Sie die Speise in geeignetes Glas, Keramik oder Geschirr um.
  • Erhitzen Sie nicht in Margarine-, Frischkäse- oder Eisbechern.
  • Verwenden Sie keine zerkratzten, fleckigen oder verformten Kunststoffe.
  • Lassen Sie bei einem geeigneten Deckel eine Öffnung für den Dampfaustritt.
  • Rühren Sie das Essen während des Erwärmens um, damit sich die Hitze verteilt.

Wofür lassen sich Margarinebecher weiterhin verwenden?

Wie bei der Diskussion über Glasbehälter gegenüber Kunststoff für die Lebensmittelsicherheit liegt das Problem nicht in der Wiederverwendung selbst, sondern darin, jedes Material passend einzusetzen. Margarinebecher können für die kalte Aufbewahrung dienen, jedoch nicht zum Erhitzen von Mahlzeiten.

Nutzen Sie diese Behälter, um kleine trockene Gegenstände aufzubewahren, kalte Lebensmittel kurzzeitig getrennt zu lagern, Schubladen zu organisieren oder Portionen einzufrieren – allerdings nur, wenn der Hersteller dies erlaubt. Zum Erwärmen von Speisen gilt die einfachste und sicherste Regel: Nehmen Sie das Essen aus dem wiederverwendeten Becher und erhitzen Sie es in Glas, Keramik oder mikrowellengeeignetem Geschirr.

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